Bereits im 18. Jh. wusste der US-Unternehmer und spätere Verfasser der Unabhängigkeitserklärung Benjamin Franklin, dass eine Investition in Wissen die höchsten Zinsen bringt. Ärzte, Rechtsanwälte, Politiker, kurzum: studierte Experten waren in puncto gesellschaftlicher Akzeptanz immer an der Spitze. Die bereits erwähnte Investition erfolgte nicht nur finanziell. Vor allem ein hoher zeitlicher Aufwand war nötig, um sich einen Expertenstatus zu erarbeiten.

Schafft die Digitalisierung Zugang zu Wissen?

Knapp 300 Jahre später – um die Jahrtausendwende – haben wir die Situation, dass das Internet verantwortlich für die Etablierung unserer Informationsgesellschaft ist. Alle fünf bis zehn Jahre verdoppelt sich sämtliches Wissen, so die Schätzungen von Wissenschaftlern. Die Generation Y, zu der auch ich zähle, hatte das Glück auf fundierte Informationen online zugreifen zu können, die größtenteils von Universitätsprofessoren, Wissenschaftlern und Expertengremien zur Verfügung gestellt wurden. Deshalb konnte man sich auf die Echtheit der Artikel sowie auf die Richtigkeit des Inhalts weitestgehend verlassen. Anfang 2004 waren auf Wikipedia weltweit noch 50.000 enzyklopädische Einträge zu finden, heute sind es bereits über 2,2 Mio. Artikel, davon 600.000 allein in Deutschland. Man könnte meinen, sämtliches Wissen sei für jeden 24/7 zugänglich.

Selbst komplexe Fragen kann Dr. Google zuverlässig beantworten. Weil sich viele Menschen aber darauf verlassen, stehen wir heute allerdings vor einer anderen Herausforderung. Aufgrund der hohen Quantität von Informationen, ist es sehr viel schwieriger geworden, diese zu evaluieren und hinsichtlich ihres Wahrheitsgehalts zu überprüfen. Stellen Sie sich vor, Sie stehen in einer riesigen Bibliothek mit einer halben Million Büchern zum selben Thema. Welches davon enthält nun die richtigen Informationen? Hier sind also wieder diejenigen im Vorteil, die sich mit dem wissenschaftlichen Arbeiten, dem empirischen Forschen und der qualitativen Informationsbewertung eindringlich befasst haben.

Informationsflut für sich nutzen

Der sekundäre Bildungsmarkt boomt. Über 7 Mrd. Euro geben die Deutschen jährlich für Weiterbildung aus. Daher haben viele bereits erkannt, dass die Informationshoheit im eigenen Wirkungskreis als USP genutzt werden kann und dies zu hoher Akzeptanz bei den eigenen Kunden führt. Wer am Ball bleibt und sich in seinem jeweiligen Bereich regelmäßig weiterbildet, kann den stetigen Wandel für sich nutzen und den entscheidenden, nicht aufholbaren Vorsprung gegenüber dem Wettbewerb zu schaffen. Weil ich diesen Vorteile nutzen möchte, investieren Ich selbst jährlich mindestens 500 Stunden in meine eigene Bildung.

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